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Gedächtnis und Unterricht
Unter Gedächtnis versteht man bekanntlich die Fähigkeit des Gehirns, Informationen aufzunehmen, zu behalten, zu ordnen und auch wieder abzurufen. Prof. Schmid sprach eine typische Macke der ersten Unterrichtsstunden von jungen Lehrern an, nämlich, dass die Wahrnehmung anfangs sehr stark eingeschränkt ist. Ich kann mich noch gut an meine erste Stunde erinnern, ich war so stark mit meinem Thema und dem zeitlichen und möglichst richtigen Ablauf beschäftigt, dass sich mein Blick für und auf die Schüler richtig einschränkte. So bemerkte ich etwa nur am Rande, dass ich immer nur dieselben "dran nahm" und auch wenig auf "Verständnisreaktionen" achtete, sonder eher darauf, was ich algorithmisch zu tun hatte.
Mit Absolvierung von mehreren Stunden soll sich diese Wahrnehmung glücklicherweise erheblich vergrößern, sodass später keine Einschränkungen mehr vorhanden sind.
Unser Gehirn "organisiert" Inhalte während der Wahrnehmung. Dies passiert in drei Feldern:
Respektives Gedächtnis:
Erfahrungen, die bereits gemacht wurden, werden abgerufen. Fakten und Daten sind Begriffe, die in dieses Feld passen. Hier "fragt" sich das Gehirn, was verändert, was ersetzt werden - was ist also brauchbar und was nicht.
Prospektives Gedächtnis:
Das Gehirn "fragt" sich hier, was noch dargestellt werden muss. Hier wird also vorausgeschaut und Begabung, Erfahrung und Fantasie kommt ins Spiel.
Aspektives Gedächtnis:
Hier werden Dinge "betrachtet", was also durch das respektive und das prospektive Gedächtnis geliefert wird.
Im Idealfall arbeiten diese drei "Gedächtnisfelder" zusammen. So erhöht sich das Wahrnehmungsfeld. Emotionen fördern übrigens die Intelligenz, die man ganz gut dem Respektiven Gedächtnis zuordnen kann. Achtung: Ist die Wahrnehmung ausgebaut, besteht die Gefahr, dass sie sich durch die Wiederholung des Immergleichen wieder einschränkt (Lehrer ohne Interesse).
Unter Gedächtnis versteht man bekanntlich die Fähigkeit des Gehirns, Informationen aufzunehmen, zu behalten, zu ordnen und auch wieder abzurufen. Prof. Schmid sprach eine typische Macke der ersten Unterrichtsstunden von jungen Lehrern an, nämlich, dass die Wahrnehmung anfangs sehr stark eingeschränkt ist. Ich kann mich noch gut an meine erste Stunde erinnern, ich war so stark mit meinem Thema und dem zeitlichen und möglichst richtigen Ablauf beschäftigt, dass sich mein Blick für und auf die Schüler richtig einschränkte. So bemerkte ich etwa nur am Rande, dass ich immer nur dieselben "dran nahm" und auch wenig auf "Verständnisreaktionen" achtete, sonder eher darauf, was ich algorithmisch zu tun hatte.
Mit Absolvierung von mehreren Stunden soll sich diese Wahrnehmung glücklicherweise erheblich vergrößern, sodass später keine Einschränkungen mehr vorhanden sind.
Unser Gehirn "organisiert" Inhalte während der Wahrnehmung. Dies passiert in drei Feldern:
Respektives Gedächtnis:
Erfahrungen, die bereits gemacht wurden, werden abgerufen. Fakten und Daten sind Begriffe, die in dieses Feld passen. Hier "fragt" sich das Gehirn, was verändert, was ersetzt werden - was ist also brauchbar und was nicht.
Prospektives Gedächtnis:
Das Gehirn "fragt" sich hier, was noch dargestellt werden muss. Hier wird also vorausgeschaut und Begabung, Erfahrung und Fantasie kommt ins Spiel.
Aspektives Gedächtnis:
Hier werden Dinge "betrachtet", was also durch das respektive und das prospektive Gedächtnis geliefert wird.
Im Idealfall arbeiten diese drei "Gedächtnisfelder" zusammen. So erhöht sich das Wahrnehmungsfeld. Emotionen fördern übrigens die Intelligenz, die man ganz gut dem Respektiven Gedächtnis zuordnen kann. Achtung: Ist die Wahrnehmung ausgebaut, besteht die Gefahr, dass sie sich durch die Wiederholung des Immergleichen wieder einschränkt (Lehrer ohne Interesse).
HaukeB - Mrz 22, 12:49
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